Taekwondo

Taekwondo ist eine alte koreanische Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung.

Tae steht für die Fußtechniken,
Kwon für die Handtechniken und
Do steht für die geistige Entwicklung, den Weg, der durch Geduld und Ausdauer gekennzeichnet ist.

Der traditionelle Weg des Taekwondo beinhaltet gleichberechtigt die Disziplinen:

  • Formen (Poomse)
  • Sparring/Wettkampf (Kyorugi)
  • Selbstverteidigung (Hosinsul)
  • Bruchtest (Kyok pa)

Durch die verschiedenen Disziplinen lassen sich nach Vorlieben, Alter oder Geschlecht ganz individuelle Schwerpunkte setzen, d.h. Taekwondo kann zur Fitness, körperbildend, meditativ, zur Selbstverteidigung oder als Wettkampfsport ausgeübt werden.

 

Das Training soll neben Körperschulung Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen vermitteln und schließlich zur Einheit von Körper und Geist führen. Werte wie Höflichkeit, Disziplin, Integrität und Durchhaltevermögen werden verinnerlicht und sind Bestandteil des Trainings vom Beginn der ersten Trainingsstunde an. Kleine Rituale, wie beispielsweise das Verbeugen vor dem Betreten des Trainingsraumes (dojang), untermalen diesen Prozess und schaffen gleichzeitig eine geradezu mystische Atmosphäre, die motiviert, stets weiter zu trainieren.

 

Taekwondo genießt einen hohen Bekanntheitsgrad. Das zeigt sich nicht nur in der Tatsache, dass dieser Kampfsport seit Sidney 2000 im Vollkontakt-Wettkampf olympisch ist und das es  auch Bestandteil zahlreicher Filme und Videospiele ist; Keine andere Kampfkunst hat so viele Anhänger (und registrierte Mitglieder) wie das Taekwondo